Am Austauschabend vom 21. April wurden zahlreiche Ideen, Massnahmen und Fragen aus der Bevölkerung eingebracht, die hier zusammengefasst sind:
Schulspezifische Ideen
- Raumnutzung: Mehrfachnutzung von Turnhalle und Schulräumen durch auswärtige Vereine sowie für Kurse.
- Schulraumreduktion: Umnutzung oder Wiedervermietung der Wohnung im Obergeschoss (Sanierungsbedarf prüfen).
- Auswärtige Schulkinder: Aufnahme von Kindern aus Nachbardörfern zur besseren Klassenauslastung und Generierung von Einnahmen ohne Neu-Klasseneröffnungen.
- Strukturen: Rückholung des Kindergartens für eine altersgerechtere Einteilung (z. B. KG bis 4. Klasse in Lauwil, 5./6. Klasse auswärts).
- Trägerschaft: Prüfung einer privaten Stiftung oder eines Vereins zur Schulführung mit Gemeindesupport.
- Kooperationen: Verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden prüfen.
Gemeindespezifische Ideen
- Verwaltung & Personal: Kooperation/Zusammenlegung der Verwaltung mit Nachbargemeinden; Reduktion von Stellenpensen in Verwaltung und Unterhaltsdienst.
- Anlässe: Verzicht auf gemeindefinanzierte Apéros/Essen (z. B. Maibaum, Neuzuzüger) oder Umstellung auf Selbstbezahlung.
- Einnahmen: Einführung von Parkplatzgebühren und einer Katzensteuer (ausser für Bauernhöfe).
- Asylwesen: Senkung der Aufwände und der Aufnahmequote.
- Finanzen: Erhöhung des Gemeindesteuerfusses.
- Regionale Synergien: Kooperationen ohne Fusion nach dem Vorbild von Nachbargemeinden (z. B. Ormalingen, Rothenfluh etc.).
Kernfragen aus der Bevölkerung
- Welche Alternativen wurden von der Gemeinde bereits geprüft?
- Ist eine Steuererhöhung das primäre Mittel für Mehreinnahmen?
- Wie hoch ist das Sparpotenzial bei einer Schulverlegung? Gefordert wird eine Vollkostenrechnung (inkl. Transport, Fremdschulen, Tagesbetreuung, Immobilienleerstand) für einen direkten Vorher-Nachher-Vergleich.
- Wie hält der Gemeinderat das Dorf für junge Familien attraktiv? Vorgeschlagen wird, den Verkauf und die Sanierung leerstehender Häuser aktiv zu fördern.
- Befürchtete Konsequenzen einer Schulschliessung
- Ausbleiben von Zuzügen junger Familien und damit sinkende Steuereinnahmen.
- Demografische Überalterung und folglich steigende Alterskosten.
- Verschlechterung des ÖV-Angebots (Busanbindung) mangels Frequenz.
Der Gemeinderat und das Schulteam danken herzlich für die wertvollen Impulse, die nun in die weiteren Abklärungen fliessen.
